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Aufsichtsrats-Chef Lehner Zerschlagung von Thyssenkrupp kein Thema

Der Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp weist Forderungen des Großaktionärs Cevian zurück. Dieser stellte die Struktur des Konzerns in Frage und sprach eine mögliche Aufspaltung an.

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Ulrich Lehner Quelle: dpa

Der Aufsichtsratschef von Thyssenkrupp lehnt eine Aufspaltung des Industriekonzerns ab. "Eine Zerschlagung des Konzerns ist überhaupt kein Thema", sagte Ulrich Lehner dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Der Aufsichtsratschef trat damit Forderungen von Großaktionär Cevian entgegen, der die Struktur des Mischkonzerns in Frage gestellt hatte.

Aus Sicht des Finanzinvestors, mit dessen Gründer Lars Förberg sich Lehner zusammen mit ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger an diesem Dienstag dem Bericht zufolge treffen will, sind die Einzelteile des Konglomerates mehr wert als der Gesamtkonzern. Lehner betonte, im Jahr 2014 habe der Aufsichtsrat dieses Thema analysiert.

"Das Ergebnis war, dass die einzelnen Bereiche zukunftsfähig und unter der Dachmarke Thyssen-Krupp synergiestiftend und damit stärker sind." Lediglich beim Stahl habe es Handlungsbedarf gegeben, räumte Lehner ein. Dieses Problem werde mit der geplanten Fusion der Sparte mit Tata Steel Europe angegangen.

Lehner sieht Thyssenkrupp auf dem Weg, wie geplant 2019 ein global, erfolgreich agierendes Unternehmen zu sein. "Thyssenkrupp ist heute finanziell auf einer stabilen Basis und auf einem guten Weg. Die großen Themen sind gelöst."

Der Aufsichtsratschef kritisierte die Öffentlichkeitspolitik von Cevian-Gründer Förberg. "Wenn sich ein Aktionär in der Art und Weise öffentlich positioniert, dann schadet das dem Unternehmen." Er hätte sich gewünscht, offen und konstruktiv miteinander zu reden – zum Wohle des Unternehmens.

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