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Augenheilkonzern Alcon verzeichnet m ersten Quartal ohne Novartis Verluste

Nach der Abspaltung ist der Augenheilkonzern zunächst mit roten Zahlen ins Jahr gestartet. Im Gesamtjahr peilt Alcon drei bis fünf Prozent Umsatzwachstum an.

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Alcon muss im ersten Quartal ohne Novartis Verluste verzeichnen Quelle: dpa

Zürich Der Schweizer Augenheilkonzern Alcon ist mit roten Zahlen ins Leben als eigenständiges Unternehmen gestartet. Kosten im Zusammenhang mit der Abspaltung von der früheren Konzernmutter Novartis, neue IT sowie Entwicklung und Forschung führten im ersten Quartal zu einem Betriebsverlust von 48 Millionen Dollar, wie das in Genf ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz lag mit 1,78 Milliarden Dollar auf dem Vorjahresniveau.

Für das gesamte Jahr stellte Alcon unter Ausschluss von Wechselkurseffekten einen Anstieg der Verkaufserlöse um drei bis fünf Prozent und eine um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinnmarge von 17 bis 18 Prozent in Aussicht. Im ersten Quartal betrug das Umsatzplus währungsbereinigt vier Prozent und die bereinigte operative Gewinnmarge 17,7 Prozent.

Der Pharmariese Novartis hatte die lange mit Wachstums- und Ertragsproblemen kämpfende Alcon im April abgespalten und an die Börse gebracht. Mit einer Marktkapitalisierung von 30 Milliarden Dollar ist der auf Augenchirurgie und Kontaktlinsen spezialisierte Konzern der größte Neuzugang am Parkett in Zürich seit neun Jahren und spielt auch weltweit ganz oben mit.

Alcon, 1945 im texanischen Fort Worth gegründet, hat seinen Aktionären ab 2020 regelmäßige Dividenden in Höhe von etwa zehn Prozent des bereinigten Nettogewinns in Aussicht gestellt. Zudem will das Unternehmen rentabler werden: 2023 wird eine bereinigte Betriebsgewinnmarge im niedrigen bis mittleren 20-Prozent-Bereich angepeilt.

Analysten zufolge lag die Jahresprognose im Rahmen des zu Erwartenden. „Es zeigt, dass bei Alcon noch einiges zu tun bleibt, um die Ziele 2023 zu erreichen“, urteilte Vontobel-Analyst Daniel Buchta. Die Alcon-Aktien, die dank Nachfrage von institutionellen angloamerikanischen Investoren seit dem Listing kontinuierlich an Wert gewonnen haben, rückten am Donnerstag weitere 0,9 Prozent vor und gehörten damit zu den am stärksten gefragten europäischen Gesundheitswerten.

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