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Autobauer BMW-Gewinn geht im zweiten Quartal deutlich zurück

Währungseffekte, Forschungsausgaben, Rohstoffpreise: Der bayerische Autokonzern BMW bleibt beim Quartalsergebnis klar hinter den Markterwartungen.

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Der bayerische Automobilbauer hat aktuelle Geschäftszahlen vorgelegt. Quelle: dpa

München BMW hat im zweiten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sackte um sechs Prozent ab auf 2,873 Milliarden Euro, wie der Münchner Autobauer am Donnerstag mitteilte. Unterm Strich ging der Gewinn um 6,1 Prozent zurück auf 2,082 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem Vorsteuergewinn von 2,796 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von 2,034 Milliarden Euro gerechnet. BMW nannte als Gründe für den Gewinnrückgang hohe Kosten und Vorleistungen für Forschung und Entwicklung, Wechselkurseffekte und höhere Rohstoffpreise.

In der zentralen Autosparte brach das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 14,5 Prozent ein auf 1,919 Milliarden Euro und lag damit unter den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz im Autogeschäft betrug 22,192 Milliarden Euro, das sind 0,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Ebit-Marge des Segments sackte damit auf 8,6 von 10,1 Prozent ab.

In der Nacht wurden noch aktuelle Absatzzahlen vom US-Automarkt bekannt. Dort gingen die Verkäufe - belastet von der Zweitmarke Mini - um 0,3 Prozent auf 26.278 Neuwagen zurück. Im Jahresverlauf ergibt sich dennoch ein Absatzplus von 2,4 Prozent.

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