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Autobauer Chipkrise bremst BMW im Quartal – Mehr Elektroautos

BMW verkaufte von Juli bis September 12,2 Prozent weniger Autos. Wegen des akuten Halbleitermangels musste der Autobauer die Produktion vereinzelt anpassen.

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Mit 231.576 wurden etwa doppelt so viele Batterieautos oder Plug-In-Hybride verkauft wie im Vorjahr. Quelle: Reuters

Die Chipkrise hat BMW im Sommer gebremst. Der Münchner Autobauer verkaufte von Juli bis September insgesamt 593.189 Fahrzeuge, das sind 12,2 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit fällt der Rückgang aber deutlich geringer aus als beim Rivalen Mercedes-Benz, wo der Absatz um etwa ein Drittel schrumpfte. Wegen des Mangels an Halbleitern habe BMW die Produktion vereinzelt angepasst, erklärten die Münchner. „Wenngleich der Konzern die Auswirkungen der Engpässe auf Gesamtjahressicht bislang abfedern konnte, sind Effekte auf den Absatz in den kommenden Monaten nicht auszuschließen.“ BMW geht davon aus, dass im Gesamtjahr wegen der Chipkrise 80.000 bis 100.000 Autos nicht gebaut werden können.

In den ersten neun Monaten stieg der Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 17,9 Prozent auf gut 1,9 Millionen Fahrzeuge. Besonders deutlich fiel das Plus bei Elektroautos aus: Mit 231.576 wurden etwa doppelt so viele Batterieautos oder Plug-In-Hybride verkauft wie im Vorjahr. Vertriebsvorstand Pieter Nota zeige sich zuversichtlich, die Vertriebsziele zu erreichen. Erst vor einer Woche hatten die Münchner ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben geschraubt und das unter anderem mit den steigenden Preisen für Autos begründet.

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