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Autobauer General Motors schreibt wegen Streikkosten rote Zahlen

Der 40-tägige Ausstand hat am Gewinn des größten US-Autoherstellers gezehrt: Im vierten Quartal fällt ein Verlust in dreistelliger Millionenhöhe an.

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Die Streiks haben dem Autohersteller die Bilanz verhagelt. Quelle: Reuters

Der größte US-Autobauer General Motors (GM) hat zum Jahresende aufgrund hoher Sonderkosten wegen eines Streiks rote Zahlen geschrieben. Im vierten Quartal fiel unterm Strich ein Verlust von 194 Millionen Dollar (176 Millionen Euro) an, wie GM am Mittwoch in Detroit mitteilte.

Im Vorjahreszeitraum hatte es einen Gewinn von 2,0 Milliarden Dollar gegeben. Der 40-tägige Ausstand verursachte in den drei Monaten bis Ende Dezember Kosten von 2,6 Milliarden Dollar und drückte den Betriebsgewinn im Gesamtjahr sogar um 3,6 Milliarden Dollar.

Doch der Streik war nicht das einzige Problem. GM leidet weiter unter Absatzschwäche im wichtigen Auslandsmarkt China, was das internationale Geschäft stark belastet. Im Schlussquartal verbuchte der Konzern insgesamt ein Umsatzminus von knapp 20 Prozent auf 30,8 Milliarden Dollar.

Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr sanken die Erlöse um sieben Prozent auf 137,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach um 17 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar ein. Auch für 2020 gab GM einen vergleichsweise verhaltenen Geschäftsausblick ab.

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