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Autobauer Hohe Kosten dämpfen den Gewinn von Porsche

Gewinndrückend wirkt sich vor allem ein Bußgeld aus dem Mai aus. Dafür steigen aber die Verkaufszahlen des Autobauers in den ersten drei Quartalen.

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Das Elektroauto des Sportwagenbauers wurde auf der diesjährigen IAA vorgestellt. Quelle: AP

Die steigenden Verkaufszahlen treiben auch den Umsatz beim Sportwagenbauer Porsche nach oben. Zugleich drücken aber die immer noch hohen Kosten und vor allem das Dieselskandal-Bußgeld aus dem Mai auf den Gewinn.

In den ersten drei Quartalen des Jahres verbuchte die Porsche AG einen Umsatz von knapp 20,5 Milliarden Euro, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Konzernmutter Volkswagen hervorgeht. Das waren rund 7,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das operative Ergebnis hingegen ging, das Bußgeld eingerechnet, um 15,6 Prozent auf 2,81 Milliarden Euro zurück. Die Umsatzrendite lag bei 13,7 Prozent und damit weiter unter der von Porsche langfristig angestrebten Grenze von 15 Prozent.

Ohne das 535-Millionen-Euro-Bußgeld, das die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Mai verhängt hatte, stünde beim operativen Ergebnis ein kleines Plus von etwa 0,5 Prozent auf 3,35 Milliarden Euro zu Buche. Zudem läge die Rendite dann bei 16,3 Prozent.

Porsche war mit schwachen Verkaufszahlen ins Jahr gestartet, inzwischen hat sich der Trend aber gedreht. Für Januar bis September liegt die Zahl der Auslieferungen vor allem dank eines guten Laufs in China und den USA mit drei Prozent im Plus. Weltweit gingen mehr als 202.000 Fahrzeuge an die Kunden.

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