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Autobauer Mercedes-Benz: Chipmangel bremst Absatzerholung im zweiten Quartal

Die Marke mit dem Stern liefert auch im zweiten Quartal deutlich mehr Autos aus als im Vorjahr. Allerdings wirken die globalen Lieferengpässe nach.

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Im ersten Halbjahr legte der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Viertel zu. Quelle: dpa

Der Produktionsausfall durch den Halbleiter-Mangel hat bei Mercedes-Benz die Erholung des Absatzes von der Coronakrise im zweiten Quartal behindert. Trotz weltweit robuster Nachfrage und hoher Auftragseingänge sei der Absatz vor allem im Juni erheblich durch den globalen Lieferengpass begrenzt worden, erklärte der Autobauer am Dienstag. Das werde sich auch im zweiten Halbjahr auf den Absatz auswirken.

Von April bis Juni lieferte die Marke mit dem Stern weltweit mit 581.201 Einheiten 27 Prozent mehr aus als im Vorjahresquartal. Damals war der Absatz aufgrund der Produktionsstopps während der Pandemie um 20 Prozent gesunken.

In Europa legten die Auslieferungen im zweiten Quartal um mehr als 50 Prozent zu, in den USA belief sich der Zuwachs auf 38,6 Prozent. Am wichtigsten Markt China rollten dagegen nur 5,8 Prozent mehr Neuwagen zu den Kunden, da sich die Nachfrage dort vor einem Jahr schon kräftig vom Corona-Schock erholt hatte. Für Mercedes war das in China dennoch ein Rekord.

Insgesamt schlug die Daimler-Pkw-Tochter in der ersten Jahreshälfte 1,16 Millionen Fahrzeuge los, ein Anstieg von 24,3 Prozent. Der Absatz des Kleinwagens Smart verdoppelte sich auf gut 20.000 Stück. Die Verkäufe von Elektromodellen und Hybridwagen vervierfachte sich auf 121.500, darunter 39.000 vollelektrische Modelle wie der EQA, EQC und der Van EQV. Die neue S-Klasse, mit das profitabelste Modell der Schwaben, verkaufte sich im zweiten Quartal 21.500 mal.

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