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Autobauer Nissan und Renault loten offenbar Änderungen ihrer Kooperation aus

Renault und Nissan wollen ihre Zusammenarbeit neu verhandeln. Unter dieser Vorrausetzung könnte es auch wieder Gespräche mit Fiat Chrysler geben.

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Die beiden Autobauer wollen offenbar ihre Zusammenarbeit neu strukturieren. Quelle: Reuters

Paris Nissan und Renault wollen einem Zeitungsbericht zufolge ihre Kooperation künftig anders gestalten. Nissan drängt dabei darauf, dass Renault seinen 43,4-prozentigen Anteil an dem japanischen Auto-Hersteller reduziert, wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Freitag berichtete und sich dabei auf interne Mails sowie mit dem Vorgang vertraute Personen berief. Die Verhandlungen könnten zu einer Absichtserklärung für eine Restrukturierung führen, womöglich schon im September.

Hintergrund ist der gescheiterte Fusionsversuch von Fiat Chrysler und Renault. Der italienisch-amerikanische Konzern hatte seine 35 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte im Juni zurückgezogen und Vorwürfe gegen die französische Regierung erhoben, die 15 Prozent der Anteile an Renault hält. Reuters hatte im Juni berichtet, eine geringere Renault-Beteiligung an Nissan könnte womöglich zu neuen Gesprächen mit Fiat Chrysler führen.

Nissan und Fiat Chrysler wollten sich nicht zum WSJ-Bericht äußern. Renault war zunächst nicht erreichbar.

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