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Autobauer Opel macht erstmals seit 20 Jahren wieder Jahresgewinn

Der Autobauer hat 2018 mit einem operativen Gewinn von 859 Millionen Euro abgeschlossen. Mutterkonzern PSA will die Marke nun nach Russland bringen.

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Die frühere General-Motors-Tochter hatte mit ihrer britischen Schwestermarke Vauxhall seit 1999 keinen Gewinn mehr für ein Gesamtjahr ausgewiesen. Quelle: Reuters

Paris Opel schreibt nach vielen verlustreichen Jahren wieder schwarze Zahlen. Der operative Gewinn betrug im vergangenen Jahr 859 Millionen Euro, wie der französische Mutterkonzern PSA am Dienstag in Rueil-Malmaison bei Paris berichtete.

Die frühere General-Motors-Tochter Opel hatte zuvor mit ihrer britischen Schwestermarke Vauxhall seit 1999 keinen Gewinn mehr für ein Gesamtjahr ausgewiesen. Von August bis Dezember 2017 gab es noch einen Verlust von 179 Millionen Euro. PSA mit den Stamm-Marken Citroën, Peugeot und DS führt Opel seit August 2017 in seinen Büchern.

Opel habe mit seinem Sanierungsplan die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft gelegt und wolle „weiteres Potenzial freisetzen“, erklärte PSA-Konzernchef Carlos Tavares. Dazu gehört auch eine Rückkehr nach Russland: PSA wolle außerhalb von Europa in den nächsten Jahren deutlich mehr Autos verkaufen, dazu werde Opel in Russland, Peugeot in Nordamerika und Citroën in Indien auftreten.

Opel hatte sich 2015 – damals noch unter Führung von GM – wegen einer Absatzkrise aus Russland zurückgezogen. PSA-Finanzvorstand Philippe de Rovira sagte, eine internationale Ausbreitung sei wichtig für die Zukunft von Opel. Ein neues Auslandsgeschäft müsse aber profitabel sein. Auch insgesamt müsse Opel profitabler werden, um zu den besten Spielern in der Autoindustrie zu gehören, sagte De Rovira.

Der Umsatz der Gruppe stieg – auch dank Opel – um 18,9 Prozent auf 74 Milliarden Euro. Auf Opel entfiel dabei ein Umsatz von 18,3 Milliarden Euro. Der Nettogewinn von PSA wuchs um 40,4 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro.

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