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Autobauer Volkswagen lehnt Sonderkonditionen für AfD ab

Der Autobauer hat sich entschieden, der AfD keine Sonderkonditionen für ein Fraktionsfahrzeug zu gewähren. Die AfD findet das bedenklich.

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Die niedersächsische AfD-Fraktion bezeichnete das Verhalten des Konzerns als zivilrechtlich zulässig, aber bedenklich. Quelle: Reuters

Wolfsburg/Hannover Der Volkswagen-Konzern will der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag keine Sonderkonditionen für ein Fraktionsfahrzeug gewähren. Der Konzern sei frei darin, zu entscheiden, welchen Geschäftspartnern er Rabatte anbiete, teilte der weltgrößte Autobauer am Dienstag in einem Statement mit.

„Wir sind grundsätzlich neutral, aber nicht gleichgültig“, hieß es beim VW-Konzern. Das AfD-Programm trage „aus unserer Sicht völkisch-nationalistische Züge“, heißt es in dem Statement.

Die niedersächsische AfD-Fraktion bezeichnete das Verhalten des Konzerns als zivilrechtlich zulässig, aber bedenklich. „In langer Tradition gewährt VW bislang – soweit bekannt – allen niedersächsischen Landtagsfraktionen Rabatte bei der Anschaffung von Fraktionsfahrzeugen“, teilte die Fraktion mit. Diese Vergünstigung habe man auch erhalten wollen, zumal die Fraktionsautos von den Steuerzahlern bezahlt würden.

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