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Autobauer Volkswagen will Software-Entwickler ab 2019 selbst ausbilden

Das „Fakultät 73“ genannte Programm soll 2019 mit etwa 100 Teilnehmern starten. Volkswagen investiert knapp 20 Millionen Euro in das Prokjekt.

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Die „Fakultät 73“ ist auf vorerst drei Jahrgänge ausgelegt. Quelle: dpa

Wolfsburg Mitten im Wandel hin zu E-Mobilität und Digitalisierung will Volkswagen Software-Entwickler künftig selber ausbilden. Im Frühjahr 2019 solle der erste Jahrgang mit etwa 100 Teilnehmern an den Start gehen, nach der zweijährigen Ausbildung sollten 2021 die Absolventen fest eingestellt werden, sagte Volkswagen-Personalvorstand Gunnar Kilian am Freitag in Wolfsburg.

In den ersten Jahrgang des „Fakultät 73“ genannten Programms investiert Volkswagen knapp 20 Millionen Euro. Drei Jahrgänge soll es vorerst geben. Das Programm richtet sich sowohl an VW-Mitarbeiter als auch an Externe. Denkbar sei ein Modell, um „langfristig Nachwuchs auszubilden“, sagte Kilian.

Die Autobranche befindet sich derzeit in einem Umbruch, um die digitale Transformation zu meistern. Dazu gehören Vernetzung und autonomes Fahren, aber auch E-Mobilität. Konzernchef Herbert Diess hatte unlängst erklärt, beim autonomen Fahren gäben die Amerikaner das Tempo vor. „Wir haben dem in Europa derzeit nichts entgegenzusetzen.“

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