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Autobauer VW, BMW und Daimler: So gut kommen die deutschen Autos in den USA an

Die deutschen Autobauer verbuchen in den USA allesamt im Juli ein Absatzplus. Sie hängen die asiatischen Konkurrenten deutlich ab.

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Herndon Volkswagen bleibt auf dem US-Automarkt dank starker SUV- und Jetta-Verkäufe im Aufwind. Im Juli stieg der Absatz im Jahresvergleich um 12,7 Prozent auf 31.188 Neuwagen mit VW-Logo, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Im bisherigen Jahresverlauf hat VW in den USA ein Absatzplus von 6,1 Prozent erzielt. Damit ist dem deutschen Hersteller, dessen Verkaufszahlen im Zuge des Abgasskandals zeitweise eingebrochen waren, auf dem wichtigen Auslandsmarkt bereits eine ordentliche Aufholjagd gelungen.

Auch BMW und Daimler verbuchten im Juli deutliche Verkaufszuwächse. BMW setzte mit 23.015 Fahrzeugen 4,7 Prozent mehr ab. Daimlers Marke Mercedes-Benz USA machte sogar ein Plus von 19,5 Prozent auf 224.612 Neuwagen, hatte zuvor allerdings auch Rückschläge erlitten. Die Zahlen der VW-Töchter Audi und Porsche lagen noch nicht vor.

Der japanische Branchenriese Toyota schaffte einen Minianstieg von 0,4 Prozent. Honda lieferte immerhin 1,9 Prozent mehr Neuwagen aus, und Rivale Hyundai wurde starke 12 Prozent mehr Autos bei der US-Kundschaft los. Allerdings gab es auch Hersteller mit erheblichen Einbußen – bei Mazda fielen die Verkäufe um 3,5 Prozent, Nissan musste sogar ein Minus von 9 Prozent verkraften.

Analysten rechneten damit, dass der US-Automarkt den siebten Monat in Folge mit sinkendem Absatz verzeichnet. Die monatliche Statistik hat ohnehin deutlich an Aussagekraft verloren, da die drei größten US-Autobauer General Motors, Ford und Fiat Chrysler ihre Zahlen nur noch quartalsweise veröffentlichen. Nach Schätzung des Fachblatts „Automotive News“ machen sie rund 45 Prozent des Absatzes aus.

Mehr: Während andere Autobauer und Zulieferer ihre Prognosen zurückschrauben müssen, kann VW-Chef Diess die Prognose bestätigen. Doch der Autoriese hat auch Schwächen.

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