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Autobauer VW und Partner gründen Mobilitätsdienstleister in China

Mit dem Autobauer FAW gründen die Wolfsburger ein Gemeinschaftsunternehmen für digitale Dienste. Noch in der ersten Jahreshälfte soll der Betrieb starten.

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Autobauer: VW und FAW gründen Firma für Mobilitätsdienste Quelle: dpa

Hamburg Volkswagen treibt die Digitalisierung und Vernetzung seiner Fahrzeuge in China voran. Dazu gründete die Marke VW zusammen mit ihrem chinesischen Partner FAW ein Gemeinschaftsunternehmen, das digitale Dienste für alle Fahrzeugmodelle entwickeln soll.

Das Joint Venture mit dem Namen MOSI (Mobile Online Services Intelligent), in das beide Partner zusammen insgesamt 121 Millionen Euro investieren, solle seinen Sitz in der IT-Metropole Chengdu haben, teilte Volkswagen am Dienstag mit.

Noch in der ersten Jahreshälfte solle der Betrieb starten, erste Dienste sollen bereits in diesem Jahr angeboten werden.

Die Digitalisierung und neue Mobilitätsdienste schreiten auf dem weltgrößten Automarkt China besonders schnell voran. Alle großen Autohersteller wollen mit vorne dabei sein, um sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden. In Europa hat sich Volkswagen bereits mit Microsoft zusammengetan, um künftig Cloud-basierte Dienste wie Multimedia-Streaming und erweiterte Navigationsdienste anzubieten. Auch das chinesische Gemeinschaftsunternehmen soll mit dem US-Softwarekonzern zusammenarbeiten.

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