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Autobranche Renault-Chef Carlos Ghosn muss länger in Haft bleiben

Der Automanager steht unter Verdacht Firmengelder für private Zwecke veruntreut zu haben. Seine Untersuchungshaft wird nun um zehn Tage verlängert.

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Der Automanager sitzt seit dem 19. November in Untersuchungshaft. Quelle: dpa

Tokio Ex-Nissan-Verwaltungsratschef Carlos Ghosn muss Medienberichten zufolge im Untreueskandal bei dem Autobauer zehn Tage länger in Haft bleiben. Die japanischen Behörden müssten nun bis zum 10. Dezember Anklage erheben oder ihn freilassen, berichteten japanische Medien am Freitag. Ghosn, der auch Chef bei Renault ist, befindet sich seit dem 19. November in Untersuchungshaft, sie sollte ursprünglich am Freitag enden.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo hatte allerdings schon berichtet, dass die Staatsanwaltschaft plant, eine Verlängerung der Haft zu beantragen. Ghosn steht bei dem japanischen Autobauer unter Verdacht, jahrelang Firmengelder für private Zwecke veruntreut und seine Einkünfte um rund die Hälfte zu niedrig angegeben zu haben. Nissan trennte sich deswegen vergangene Woche von ihm.

Medienberichten zufolge haben der japanische Premierminister Shinzo Abe und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein Treffen am Rande des G20-Gipfeltreffens angesichts des Skandals bei der Dreier-Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi geplant.

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