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Autoindustrie Audi-Chef: Produktionsausfälle der Chipkrise sind nicht aufzuholen

Die VW-Premiumtochter rechnet weiterhin mit massiven Produktionsausfällen durch den Chipmangel. Quelle: imago images/sepp spiegl

Die Chipkrise wird in der Autoindustrie tiefe Spuren hinterlassen, fürchtet Audi-Chef Duesmann. Er rechnet mit Problemen bis ins erste Halbjahr 2022.

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Der Autobauer Audi wird nach Darstellung von Vorstandschefs Markus Duesmann die durch die Chipkrise entstandenen Produktionsrückstände nicht völlig aufholen können. „Wir konnten bisher eine knapp sechsstellige Zahl an Autos, die wir gerne gefertigt hätten, nicht bauen und werden auch nicht alle davon aufholen“, sagte Duesmann der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstag). 

Die Probleme reichten weit bis ins nächste Jahr hinein. „Wir hoffen, dass wir mit Ende des ersten Halbjahres 2022 eine Verstetigung in der Produktion und bei der Chiplieferung erreichen“, sagte Duesmann: „Die Chipkrise kostet uns ein Rekordjahr.“

Für die Zukunft sollen Lieferketten geprüft und umgestellt werden. „Wir werden also die Lieferkette überarbeiten, um Milliardenstückzahlen an Chips pro Jahr für unseren Konzern zu sichern, werden jedoch nicht selbst zum Chip-Produzenten“, betonte Duesmann.

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Zur Abkehr von Verbrennungsmotoren sagte Duesmann, man müsse auf Entzug von den leicht verfügbaren „Drogen“ Öl und Gas gehen. „Wir müssen auf Entzug gehen und auf elektrische Antriebe und nachhaltig gewonnene Energie umschalten“, betonte er. „Die nächsten 30 bis 40 Jahre muss sich enorm viel bewegen, damit die Erde noch gut bewohnbar bleibt. Wir müssen alles daran setzen, den CO2-Ausstoß deutlich zu verringern – und das geht nur über den Verzicht auf fossile Energieträger wie Kohle oder Erdöl.“

Mehr zum Thema: Die Lieferengpässe bei Chips sorgen bei großen VW-Konzernmarken im dritten Quartal für rote Zahlen. Während das Management weiter auf Kostensenkungen pocht, sorgt sich die Belegschaft um die Auslastung der Werke.

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