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Autoindustrie BMW-Chef Zipse: „Die SUV-Debatte ist Panikmache, die nichts mit der Realität zu tun hat“

Der CEO des Münchner Autobauers spricht sich für die Stadtgeländewagen aus – und befürwortet autofreie Innenstädte.

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„Ich finde die Idee einer autofreien Innenstadt erstrebenswert.“ Quelle: dpa

BMW-Chef Oliver Zipse befürwortet weniger Verkehr in den Zentren großer Städte. „Ich finde die Idee einer autofreien Innenstadt erstrebenswert“, sagte der 55-Jährige der „Süddeutschen Zeitung“ (Wochenendausgabe). Das sei eine Frage der intelligenten Stadtplanung. „Wieso muss jemand, der nur einkaufen geht, mit dem eigenen Auto reinfahren? Das ist kein Gewinn.“ Er selbst fahre in München nach Möglichkeit privat mit der U-Bahn.

Von der Stadt, in der BMW seinen Hauptsitz hat, erhofft sich Zipse eine bessere Planung. Da passiere zu wenig. „Zum Beispiel bekommen Sie die öffentliche Verwaltung nicht dazu, ihre Daten preiszugeben, die man zu einer intelligenten und vernetzten Verkehrsplanung braucht“, kritisierte der BMW-Manager. „Es gibt Städte, da geht das hervorragend – in München geht es leider noch nicht.“

Die von vielen kritisierten großen Autos nimmt Zipse dagegen in Schutz. „Die hämische SUV-Debatte ist Panikmache, die nichts mit der Realität zu tun hat“, erklärte der BMW-Manager. „Der 15 Jahre alte Kombi ist da doch der viel größere Klimasünder.“

Mehr: Daimler und BMW stutzen ihre Carsharing-Tochter zurück. Der kostenintensive Aufbau von Mietwagenflotten lohnt sich für die Autohersteller nur in wenigen Metropolen.

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