Autoindustrie PKW-Nachfrage in Europa erholt sich nur noch langsam

Das Wachstum bei der PKW-Nachfrage schwächt sich deutlich ab. Nach wie vor wird die Statistik durch den Stillstand in der Produktion im Vorjahr geprägt.

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Am stärksten war der Zuwachs seit Jahresbeginn in Italien. Quelle: AP

Der Erholung am Automarkt in Europa geht langsam die Puste aus. Im Juni rollten mit gut einer Million Fahrzeugen 10,4 Prozent mehr Neuwagen auf die Straßen in der EU als vor Jahresfrist, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Freitag mitteilte.

Damit fiel das Wachstum deutlich hinter das im Mai zurück, als der Autoabsatz gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat um mehr als 50 Prozent gestiegen war. Nach dem Stillstand der Autoproduktion und des Handels während der ersten Pandemiewelle im Frühjahr 2020 war das Geschäft nur langsam wieder angelaufen.

Im ersten Halbjahr 2021 kletterte der Autoabsatz um ein Viertel auf rund 5,4 Millionen Fahrzeuge. Damit lagen die Verkäufe noch 1,5 Millionen Einheiten hinter denen im gleichen Zeitraum des Vorkrisenjahres 2019.

Am stärksten war der Zuwachs seit Jahresbeginn in Italien mit plus 51 Prozent, gefolgt von Spanien mit plus 34 Prozent und Frankreich mit plus 29 Prozent. In Deutschland legten die Neuregistrierungen um rund 15 Prozent zu. In Großbritannien, das nicht mehr zur EU gehört, wuchs der Absatz um 39 Prozent.

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