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Automobilindustrie Der Sparkurs beim Zulieferer Mahle trifft nun auch Werke im Ausland

In gleich mehreren Ländern will das Unternehmen Standorte schließen. Grund dafür sind die konjunkturelle Lage, aber auch politische Unsicherheiten.

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Der Zulieferer muss sparen. Quelle: dpa

Der Sparkurs beim Autozulieferer Mahle trifft nun auch Standorte des Unternehmens im Ausland. Die Werke in den italienischen Gemeinden La Loggia und Saluzzo werden voraussichtlich geschlossen, wie Mahle am Mittwoch mitteilte.

Rund 450 Mitarbeiter produzieren dort Dieselkolben, worin das Unternehmen nach eigenen Angaben keine nachhaltige Perspektive mehr sieht. Auch der Standort Foetz in Luxemburg soll geschlossen und die dort angesiedelte Entwicklungsabteilung bis Mitte 2021 auf andere Werke verteilt werden. Dort sind den Angaben zufolge knapp 80 Mitarbeiter betroffen.

Den Standort Rouffach in Frankreich will Mahle zwar behalten, aber anders ausrichten und die Produktion von Klimageräten beenden. Davon wären laut Mitteilung rund 240 Arbeitsplätze betroffen.

Als Grund gab Mahle eine schwierige Lage durch „volatile Märkte, abflachende Konjunkturkurven und eine Vielzahl an politischen Unwägbarkeiten“ an. „In Kombination mit hohen Aufwänden für die technologische Transformation, regulatorischen Anforderungen und rückläufigen Absatzzahlen, insbesondere bei Dieselfahrzeugen, ergibt sich weiterer Handlungsbedarf“, hieß es.

Mahle hatte zuvor schon angekündigt, auch an seinen Standorten in Stuttgart Stellen zu streichen und sein Werk in Öhringen (Hohenlohekreis) zu schließen. Weltweit hat das Unternehmen knapp 80.000 Mitarbeiter.

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