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Autozulieferer Chinesischer Großaktionär will Grammer möglichst schnell übernehmen

Bis Ende des dritten Quartals will Ningbo Jifeng die Grammer-Übernahme perfekt machen. Der chinesische Großaktionär bietet 60 Euro je Aktie.

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Der chinesische Großaktionär Ningbo Jifeng hat für seine Übernahmepläne die Unterstützung des Grammer-Managements. Quelle: dpa

Amberg Der chinesische Großaktionär Ningbo Jifeng will die geplante Übernahme des deutschen Autozulieferers Grammer bis Ende des dritten Quartals durchziehen. Wie bereits im Mai angekündigt, bietet Ningbo Jifeng 60 Euro je Aktie des SDax-Konzerns, wie die Chinesen am Montag in ihrem öffentlichen Übernahmeangebot mitteilten.

Bei 12,6 Millionen ausstehenden Aktien liegt der Wert der Übernahme damit bei insgesamt rund 756 Millionen Euro. Die Angebotsfrist beginne an diesem Montag und ende am 23. Juli. Die Mindestannahmequote liegt bei 50 Prozent plus einer Aktie. Ningbo Jifeng besitzt bereits mehr als 25 Prozent der Anteile. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin habe die Angebotsunterlagen Ende vergangener Woche genehmigt.

Das Grammer-Management hatte die Pläne bei Ankündigung im Mai unterstützt. Grammer soll an der Börse notiert bleiben und unabhängig geführt werden. Der Hersteller von Automittelkonsolen, Kopfstützen und Nutzfahrzeugsitzen hatte zuletzt einen schweren Stand, nachdem das Unternehmen einen Übernahmeversuch der bosnischen Investorenfamilie Hastor auch mit dem Einstieg von Ningbo abgewehrt hatte. Grammer beschäftigt 15.000 Mitarbeiter, davon 2000 am Hauptsitz Amberg.

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