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Autozulieferer Conti-Abspaltung Vitesco erwartet Umsatzbelastung durch Chipkrise

Die anhaltende Chipkrise trifft auch die Autozulieferer. Die Conti-Abspaltung Vitesco rechnet vor dem Börsengang mit schwierigen Monaten.

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Chipmangel trifft auch die Zulieferer. Quelle: Reuters

Der kurz vor der Börsennotierung stehende Autozulieferer Vitesco rechnet im Geschäftsjahr 2021 mit einer deutlichen Umsatzbelastung durch die Chipkrise. „Das macht für uns schon einen wesentlichen Betrag am Umsatz 2021 aus“, sagte Vorstandschef Andreas Wolf der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. Der Engpass bei Computerchips habe die guten Perspektiven für die ganze Branche „massiv eingebremst“. Der globale Automarkt werde in diesem Jahr statt prozentual zweistellig nur noch einstellig zulegen.

Aus Sicht von Wolf zeichnen sich bei dem Chipengpass noch zwei bis drei schwierige Monate ab. „Vielleicht gibt es bis Anfang 2022 eine leichte Entspannung, weil Chiphersteller ihre Kapazitäten ausbauen“, sagte er. „Das heißt aber nicht, dass wir dann den Normalzustand erreicht haben.“ Vitesco ist die bisherige Antriebssparte des Dax-Konzerns Continental. Dieser gibt die Sparte in einem reinen Spin-Off an seine eigenen Aktionäre ab. An diesem Donnerstag (16. September) gibt Vitesco sein Debüt an der Frankfurter Börse.

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