Autozulieferer Continental senkt Gewinnprognose für 2022 deutlich

Der Autozulieferer rechnet mit einer geringeren Ebit-Marge. Im ersten Quartal hat sich die Rendite des Dax-Konzerns fast halbiert.

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Continental AG Quelle: dpa

Der Autozulieferer Continental kippt angesichts des Kostenanstiegs durch den Krieg in der Ukraine seine Gewinnprognose. „Die negativen Auswirkungen der Kostensteigerungen für wichtige Zulieferungen, insbesondere für ölbasierte Rohstoffe sowie im Energiebereich und der Logistik für Tires und ContiTech, verstärken sich erheblich“, teilte der Dax-Konzern aus Hannover am Donnerstag mit.

Die bereinigte Ebit-Marge werde voraussichtlich zwischen 4,7 und 5,7 Prozent liegen. Hier war der Konzern Anfang März noch von einer Rendite zwischen 5,5 und 6,5 Prozent ausgegangen. Den Ausblick für den Konzernumsatz konkretisierte Continental. Hier rechnet das Management nun mit einer Spanne zwischen 38,3 bis 40,1 Milliarden Euro.

Im ersten Quartal halbierte sich die Rendite des Konzerns fast auf 4,7 (Vorjahreszeitraum 8,5) Prozent. Die Sparte Automotive schrieb rote Zahlen, während das Reifengeschäft seine Ertragskraft etwas steigerte.

Conti hatte die Investoren im März bereits auf ein schlechtes Ergebnis vorbereitet. Je nach Ausmaß der Verwerfungen könnten sowohl Umsatz als auch Ergebnis aller Unternehmensbereiche niedriger ausfallen als im Vorjahr, hatte es geheißen. 2021 war dem Konzern nach zwei Verlustjahren die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen.

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