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Autozulieferer So will Schaeffler Kurzarbeit vermeiden

Schaeffler will mit einem Maßnahmenpaket Kurzarbeit und Entlassungen vermeiden. Vorstandschef Klaus Rosenfeld möchte auf „aggressive Maßnahmen“ verzichten.

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„Aggressive Maßnahmen“ soll es bei dem Zulieferer vorerst nicht geben. Quelle: dpa

München Der von der Autokrise gebeutelte Zulieferer Schaeffler will mit punktuellen Werksferien Kurzarbeit und Entlassungen vermeiden. „Man beginnt mit einigen Schließtagen“, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld am Dienstag in einer Telefonkonferenz zur Erläuterung der Quartalsbilanz. Im Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern würden auf diese Weise Werk für Werk Überstunden und Urlaubstage abgebaut. Dies habe Vorrang vor „aggressiveren Maßnahmen wie Kurzarbeit“, sagte Rosenfeld.

Schaeffler hatte im März den Abbau von europaweit rund 900 der 55.000 Arbeitsplätze angekündigt. Ende Juli senkte der Auto- und Industriezulieferer nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal seine Finanzziele für das laufende Jahr. Grund dafür sei der Rückgang der weltweiten Automobilproduktion. Mit dem detaillierten Quartalsbericht bestätigte Rosenfeld am Dienstag die bereits vorläufig veröffentlichten Zahlen: „Die Entwicklung im Juli unterstützt, was wir versprochen haben.“

Statt einer operativen Umsatzrendite von acht bis neun Prozent vor Sondereffekten erwartet der Konzern im Gesamtjahr nur noch sieben bis acht Prozent. Der Umsatz werde währungsbereinigt bestenfalls um ein Prozent wachsen. Im zweiten Quartal brach der operative Gewinn um 30 Prozent auf 284 Millionen Euro ein. Der Umsatz schrumpfte um ein Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.

Mehr: Derzeit geht es allen deutschen Auto-Zulieferern schlecht. Auch Schaeffler ist betroffen. Das ist eine Folge der globalen Auto-Krise.

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