BASF-Sparprogramm Wie der Chemieriese profitabler werden will

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will sein Geschäft mit einem neuen Sparprogramm profitabler machen. Es soll von 2016 bis 2018 laufen und das Ergebnis von Ende 2018 an jährlich um eine Milliarde Euro verbessern.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will sein Geschäft mit einem neuen Sparprogramm profitabler machen. Quelle: REUTERS

"DrivE - Drive Efficiency" heißt das neue Sparprogramm, das den Chemieriesen BASF wieder schönere Zahlen liefern soll. Das Programm werde von 2016 bis 2018 laufen und solle von Ende 2018 an einen jährlichen Beitrag zum Ergebnis von einer Milliarde Euro liefern, teilte das Unternehmen am Montag in Ludwigshafen mit.

BASF wolle in den kommenden Jahren den Umsatz leicht schneller zu steigern als die weltweite Chemieproduktion, der Betriebsgewinn (Ebitda) soll deutlich stärker wachsen. Auf die Dividende soll weiter jährlich steigen. Zudem bekräftigte BASF, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren etwas schneller wachsen will als der weltweite Chemiemarkt, für den BASF ein Plus von 3,9 Prozent erwartet.

"Wichtige Märkte sind nicht so schnell gewachsen wie angenommen. Der Ölpreis war schwer vorherzusagen und ist stark gefallen. Die Geopolitik hat zu einer höheren Volatilität beigetragen", sagte BASF-Chef Kurt Bock.

Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) will BASF deutlich kräftiger zulegen als der Markt. Wachstumstreiber blieben die aufstrebenden Märkte. Dabei sei die Region Asien-Pazifik bereits heute der größte Chemiemarkt. Westeuropa sollte zudem wieder auf einen Wachstumskurs zurückkehren.

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