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Bayer Kein schneller Glyphosat-Vergleich

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Das Glyphosat-Vergleichsverfahren wird noch länger andauern. Denn es müssen alle berechtigten Ansprüche geklärt werden. Quelle: dpa

Ken Feinberg dämpft die Hoffnungen auf ein schnelles Ende im Vergleichsverfahren zwischen Bayer und den Klägeranwälten. „Die Mediation geht langsam, aber stetig weiter“, sagt der US-Mediator.

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Der US-Mediator Ken Feinberg dämpft die Hoffnungen auf ein schnelles Ende im Vergleichsverfahren zwischen Bayer und den Klägeranwälten. „Die Mediation geht langsam, aber stetig weiter“, erklärt der Top-Jurist gegenüber der WirtschaftsWoche. Ziel sei es, so Feinberg gegenüber dem Magazin, alle berechtigten Ansprüche zu klären – sowohl auf Bundesebene als auch bei den Verfahren in den einzelnen Bundesstaaten.

Aktuell sind in den USA 42 700 Klagen gegen die Bayer-Tochter Monsanto anhängig. Die Kläger machen geltend, dass ihre Krebserkrankung durch das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ausgelöst wurde. Bayer bestreitet die Vorwürfe vehement und verweist dazu auf zahlreiche Studien, die keinen Zusammenhang sehen, sowie auf die Genehmigungen aller weltweiten Zulassungsbehörden. Die ersten drei Prozesse hat Bayer erstinstanzlich verloren; der Konzern ging gegen die Urteile jeweils in Berufung.

Feinberg wurde im Sommer von einem US-Gericht als Mediator für die Glyphosat-Verfahren bestellt. An einer Lösung arbeitet Bayer nach eigenen Angaben „konstruktiv“ mit. Bayer-Chef Werner Baumann erklärte kürzlich, „dass Bayer nur einem Mediationsergebnis zustimmen wird, das wirtschaftlich sinnvoll und so strukturiert ist, dass es den Verfahrenskomplex zu einem vernünftigen Abschluss bringt.“ Laut Analystenschätzungen könnte ein Vergleich Bayer zwischen fünf und über zehn Milliarden Dollar kosten.

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