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Bilfinger Gesteckte Ziele wurden 2012 erreicht

Nach eigenen Angaben hat sich Bilfinger in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld gut entwickelt. Die Leistung stieg im Geschäftsjahr 2012 um zwei Prozent auf über 8,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis stieg um 17 Prozent auf 466 Millionen Euro.

Die Bilfinger-Baustellen
Bauschacht in Köln beim Bau der neuen U-Bahn
Roland Koch
Schutzhelm von Bilfinger Berger
Bilfinger-Vorstand Bodner
Baukräne von Bilfinger Berger
Ein Bauarbeiter geht an einem Schild von Strabag vorbei

Leistung und Ergebnis konnten, nach Angaben des Unternehmens, trotz Devestitionen und der planmäßigen Volumenreduzierung, weiter gesteigert werden. Am erfolgreichen Geschäftsverlauf sollen die Aktionäre mit einer Dividende von drei Euro beteiligt werden, vorbehaltlich einer entsprechenden Beschlussfassung des Aufsichtsrates. Im vergangenen Jahr wurde zusätzlich zur Basisdividende von 2,50 Euro noch ein Bonus in Höhe von 0,90 Euro ausgeschüttet. Grund dafür war die Veräußerung der australischen Valemus. Händler hoben die Höhe der vorgeschlagenen Dividende positiv hervor. Analysten hatten hier mit etwas weniger gerechnet.

Bilfinger auf Einkaufstour

Im vorläufigen Bericht zum Geschäftsjahr 2012 heißt es, dass Bilfinger sich mit den vorgenommenen Weichenstellungen auf einen guten Weg befinde, seine mittelfristigen wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Dazu habe das Unternehmen sein Angebotsspektrum entwickelt und die regionale Präsenz weiter ergänzt. Das Nigeriageschäft wurde planmäßig reduziert, etwa durch dem Verkauf von zehn Prozent der Julius Berger Nigeria an einen nigerianischen Investor. Auch der verbleibende Anteil soll schrittweise reduziert werden. Außerdem wurden 90 Prozent der Beteiligung an Julius Berger International (Wiesbaden) an Julius Berger Nigeria verkauft.

Gestützt auf eine starke Entwicklung in den ersten drei Quartalen stieg das operative Ergebnis (Ebita) 2012 um 17 Prozent auf 466 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Montag mitteilte. Der Überschuss lag bei 275 Millionen Euro, und der Konzern rechnete 8,635 Milliarden Euro an Leistungen ab. Die Zahlen für das Gesamtjahr erfüllten die Prognosen der von Reuters befragten Analysten. Die Aktien stiegen im Geschäft von Lang&Schwarz und im Frankfurter Frühhandel um jeweils mehr als ein Prozent. Im Schlussquartal verlor das Geschäft allerdings an Schwung. So sank das Ebita um fünf Prozent auf 116 Millionen Euro. Der Überschuss brach um 19 Prozent auf 57 Millionen Euro ein. Bei den abgerechneten Leistungen stand hingegen ein Plus auf 2,304 Milliarden Euro zu Buche.

In Arbeit
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Der operative Cashflow beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf 224 Millionen Euro. Im Vorjahr waren das 281 Millionen Euro. Das Working Capital ist im Vergleich zum Vorjahr um 145 Millionen Euro gesunken. Grund dafür waren vor allem strukturelle Veränderungen, wie die Nigeriaaktivitäten sowie die Reduzierung des Baugeschäfts.

Für 2013 erwartet Bilfinger im laufenden Jahr in allen Geschäftsfeldern eine positive Entwicklung. Die Leistung des Konzerns dürfte im laufenden Geschäftsjahr erneut steigen. Basis dafür bildeten das geplante organische Wachstum in den meisten Sparten und die bislang schon erfolgten Übernahmen.

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