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Boeing Flugzeugbauer rutscht in die Verlustzone

Erstmals seit sieben Jahren schreibt Boeing rote Zahlen. Der Nettoverlust belief sich im zweiten Quartal auf 234 Millionen Dollar. Verantwortlich dafür sind Sonderabschreibungen für gleich drei Flugzeugmodelle.

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Rote Zahlen beim US-Flugzeugbauer. Quelle: Reuters

Chicago Probleme mit mehreren Flugzeugtypen haben den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 234 Millionen US-Dollar (212 Mio Euro) nach einem Gewinn von 1,1 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, wie der Airbus-Rivale aus den USA am Mittwoch in Chicago mitteilte.

Vorstandschef Dennis Muilenburg muss seine Gewinnpläne für das Gesamtjahr daher wie erwartet deutlich zusammenstreichen.

Allerdings hatten Fachleute für das abgelaufene Jahresviertel noch deutlich schlechtere Zahlen erwartet. Boeing hatte bereits vergangene Woche Sonderabschreibungen von 2,1 Milliarden Dollar angekündigt.

Gründe dafür waren gleich drei Flugzeugmodelle. So hat der Hersteller die Hoffnung aufgegeben, zwei Testexemplare des Langstreckenjets 787 „Dreamliner“ noch loszuschlagen und die Produktion des Jumbo-Jets 747-8 in einigen Jahren wieder hochzufahren. Der Jumbo ist wie der Airbus A380 bei Fluggesellschaften kaum noch gefragt. Zudem bereitet die Entwicklung des neuen Tankflugzeug für das US-Militär mehr Schwierigkeiten als zuvor gedacht.

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