Börsenwert Deutsche Konzerne holen international auf

Laut einer neuen Umfrage festigen deutsche Konzerne in punkto Börsenwert international ihre Spitzenpositionen. Ein weiteres Unternehmen konnte in die Gruppe der 100 Börsengiganten vorstoßen. Dabei hilft auch der Export.

Das sind die Gewinner und Verlierer des Wirtschaftsjahres
Der Ex-Vorstandsvorsitzende des Sportartikelherstellers Puma, Franz Koch Quelle: dpa
Marissa Ann Mayer Quelle: dpa
Barclays PLC President Bob Diamond Quelle: REUTERS
Wirtschaftsanwalt Michael Frege Quelle: dpa
Facebook founder, Chairman and CEO Mark Zuckerberg, center, rings the Nasdaq opening bell from Facebook headquarters Quelle: dapd
CEO of RWE Peter Terium poses in front of the new coal power plant Quelle: REUTERS
Karl-Friedrich Stracke, Ex-Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG Quelle: dpa

Deutsche Konzerne gewinnen international an Gewicht. Das geht aus einer am Sonntag von der Unternehmensberatung Ernst & Young veröffentlichen Rangliste der 100 an den Börsen höchstbewerteten Konzerne weltweit hervor.

Fünf Unternehmen aus der Bundesrepublik konnten sich dabei unter den Top 100 platzieren, eines mehr als im vergangenen Jahr. Wertvollster deutscher Konzern war auf Platz 57 Volkswagen mit einem Börsenwert von knapp 102 Milliarden Dollar (77 Milliarden Euro).

Neben VW gehörten zum Jahresende auch SAP (Rang 59), Siemens (63), BASF (76) und Bayer (84) zu den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt. Eine Platzierung unter den Top 100 knapp verpasst haben der Versicherungskonzern Allianz (Rang 104) und der bayerische Autohersteller BMW (Rang 109).

Die fünf deutschen Unternehmen in den Top 100 steigerten ihren Börsenwert im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent. Kein anderes Land habe für 2012 eine so hohe Steigerungsrate vorzuweisen, heißt es in der Untersuchung.

Deutsche Exportschlager 2012

Ein Grund für den Wertzuwachs vieler Unternehmen ist die Exportwirtschaft, die Zugpferd der deutschen Konjunktur bleibt. Die Schuldenkrise im Euroraum hat das Wachstumstempo 2012 zwar gedrosselt, aber nicht abgewürgt - dank der größeren Nachfrage aus Übersee. Die wichtigsten Exportschlager „Made in Germany“ bleiben laut Daten des Statistischen Bundesamts Autos und Maschinen.

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2011 hatten die deutschen Exporte erstmals in einem Jahr den Wert von einer Billion Euro überschritten. Der Außenhandelsverband BGA erwartet, dass die Ausfuhren 2012 um vier Prozent auf den Rekordwert von 1,1 Billionen Euro steigen. 2011 hatten die Exporte allerdings noch um 11,4 Prozent zugelegt. BGA-Präsident Anton Börner bleibt zuversichtlich. 2013 werde der Welthandel wieder Fahrt aufnehmen. Börner erwartet, dass die deutschen Exporte insgesamt um dreieinhalb bis vier Prozent wachsen. „Wenn es ganz toll läuft, können es auch fünf Prozent sein.“ Damit würden die Ausfuhren auf rund 1,16 Milliarden Euro steigen.


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