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Bruno Le Maire Frankreichs Finanzminister lehnt weitere Zugeständnisse bei Siemens-Alstom-Fusion ab

Erneut macht sich Frankreichs Finanzminister für die geplante Zugfusion stark. Im Ringen mit der EU würden sich die Konzerne nur weiter schwächen.

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Mit dem Zusammenschluss wollen die beiden Finanzminister der wachsenden Konkurrenz aus China Paroli bieten. Quelle: AP

Paris Siemens und Alstom wollen nach den Worten des französischen Finanzministers Bruno Le Maire im Ringen mit der EU um die Fusion zum größten europäischen Bahntechnik-Konzern hart bleiben. „Alstom und Siemens werden keine weiteren Zugeständnisse machen, die die beiden Konzerne schwächen könnten“, sagte Le Maire am Dienstag im französischen Senat.

Le Maire hat sich ebenso wie der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier für den Zusammenschluss stark gemacht, mit dem Siemens und Alstom der befürchteten wachsenden Konkurrenz aus China Paroli bieten wollen. „Wir haben ein großes Interesse daran, dass Siemens zu annehmbaren Bedingungen dieses Projekt zum Erfolg führen kann“, hatte Altmaier am Montag vor einem Treffen mit Siemens-Chef Joe Kaeser in München gesagt.

Altmaier und Le Maire versuchen die Fusion auf politischem Wege zu retten. Die Brüsseler Wettbewerbshüter um EU-Kommissarin Margrethe Vestager haben aber schwere Bedenken wegen der Marktmacht der künftigen Siemens Alstom in Europa. EU-Kreisen zufolge will Vestager den Zusammenschluss deshalb verbieten.

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