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Chemie-Konzern US-Gericht lässt weitere Glyphosat-Klage gegen Bayer-Tochter Monsanto zu

Zum zweiten Mal muss Bayer sich für seine Tochter Monsanto vor Gericht verantworten. Auch dieses Mal geht es um den Unkrautvernichters Glyphosat.

Das deutsche Chemieunternehmen hat Monsanto übernommen – und muss nun auch für dessen juristische Probleme gerade stehen. Quelle: dpa

BerlinIn den USA kommt eine weitere Klage gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat im Februar vor Gericht. Das kündigte ein Bezirksrichter in San Francisco am Dienstag an. Es geht demnach um den Fall eines Mannes aus Kalifornien, der dann vor einem Bundesgericht verhandelt werden soll.

Erst im Oktober hatte ein US-Gericht überraschend ein Urteil gegen Monsanto bestätigt, in dem erstmals Glyphosat für die Krebserkrankung eines Klägers verantwortlich gemacht wurde. Die Strafsumme wurde aber von zunächst 289 Millionen Dollar auf 78 Millionen verringert. Seit dem ersten Urteil im August brach der Bayer-Aktienkurs um mehr als 30 Prozent ein.

Monsanto weist die Vorwürfe zurück. Bayer hat immer wieder beteuert, das Glyphosat sicher sei. In den USA sind rund 9.300 Klagen wegen Glyphosat anhängig. Das Mittel zählt zu den am meisten eingesetzten Unkrautvernichtern in der Landwirtschaft.

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