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Chemiekonzern BASF schließt Übernahme wichtiger Geschäftsteile von Konkurrent Bayer ab

Der nächste Schritt ist getan. Für Bayer war der Verkauf von Geschäften in Biotechnologie, Pflanzenschutz und Digital Farming Voraussetzung für die Monsanto-Übernahme.

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Der Ludwigshafener Chemiegigant hat einige Geschäftsbereiche von Bayer übernommen. Quelle: dpa

Ludwigshafen Der Chemiekonzern BASF hat die Übernahme wichtiger Geschäftsteile von Konkurrent Bayer abgeschlossen. Bei der Transaktion handele es sich um eine strategische Ergänzung in den Bereichen Biotechnologie, Pflanzenschutz und Digital Farming, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Ludwigshafen am Rhein mit.

Für den Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer galt der Verkauf der Geschäfte und Vermögenswerte an den Rivalen BASF als Voraussetzung für die Integration des US-Saatgutherstellers Monsanto in eigene Konzernstrukturen. Der Verkauf war eine Auflage der Kartellbehörden.

BASF hatte im Oktober 2017 und im April 2018 Vereinbarungen zum Erwerb von Geschäften und Vermögenswerten unterzeichnet, die Bayer zum Verkauf angeboten hatte. Der Kaufpreis beträgt dem Unternehmen zufolge 7,6 Milliarden Euro.

Damit übernimmt BASF etwa 4500 Mitarbeiter des Konkurrenten. Mit dem Kauf von Monsanto steigt Bayer zum weltgrößten Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auf. Es ist die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens im Ausland.

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