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Chemiekonzern BASF überrascht mit starkem vierten Quartal – Warnung vor Corona-Folgen

Der Chemiekonzern konnte zum Jahresende vor allem in der Agrarsparte Zuwächse verzeichnen. Doch BASF erwartet nun deutliche Folgen der Coronavirus-Epidemie.

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BASF hat das Ergebnis im vierten Quartal überraschend deutlich gesteigert. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) erhöhte sich um gut 23 Prozent auf 765 Millionen Euro, wie der Chemiekonzern am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg auf 655 Millionen Euro erwartet.

BASF hatte das deutlichen Zuwächsen in den meisten Geschäftsbereichen zu verdanken, vor allem in der Agrarsparte, die der Konzern durch die Übernahme von Geschäften von Bayer ausgebaut hatte. Der Umsatz sank indes wegen niedriger Preise und eines rückläufigen Absatzes um zwei Prozent auf 14,686 Milliarden Euro.

BASF litt im vergangenen Jahr vor allem unter der schwachen Autokonjunktur sowie dem Handelskonflikt zwischen den USA und China. Das führte 2019 zu einem Einbruch des bereinigten operativen Gewinns von fast 28 Prozent.

Nun droht mit der Coronavirus-Epidemie neues Ungemach. Der Konzern erwartet, dass sich die negativen Effekte dadurch vor allem im ersten und zweiten Quartal deutlich auswirken werden. Für das Gesamtjahr rechnet BASF mit einem Umsatzanstieg auf 60 bis 63 (2019: 59,3) Milliarden Euro und einem bereinigten Ergebnis von 4,2 bis 4,8 (4,5) Milliarden.

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