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Chemiekonzern BASF verkauft Pigmentgeschäft für mehr als eine Milliarde Euro

Die Sparte der Ludwigshafener geht voraussichtlich an das japanische Chemieunternehmen DIC. Nötig ist noch grünes Licht vom Kartellamt.

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BASF verkauft sein Pigmentgeschäft an ein Feinchemieunternehmen aus Japan. Die in Tokio ansässige DIC werde das Pigmentgeschäft ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Finanzschulden für 1,15 Milliarden Euro kaufen, teilte der Ludwigshafener Chemiekonzern am Donnerstag mit.

Mit dem Abschluss des Deals rechnet BASF im vierten Quartal 2020. Nötig ist noch grünes Licht von den Wettbewerbshütern. „Wir haben unser Ziel erreicht, einen Eigentümer zu finden, für den Pigmente ein strategisches Kerngeschäft sind“, erklärte BASF-Vorstand Markus Kamieth.

Im Pigmentgeschäft setzte der Konzern im vergangenen Jahr mit etwa 2600 Mitarbeitern rund eine Milliarde Euro um. BASF hatte Anfang dieses Jahres angekündigt, sich davon trennen zu wollen. Spekulationen über einen Verkauf des Pigmentgeschäfts gab es bereits seit längerem.

Mehr: Eine Auswertung des Handelsblatts zeigt, wie stark die Gewinne der Dax-Industrieunternehmen eingebrochen sind. Dabei gingen nur bei einem Konzern die Umsätze zurück.

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