Chemiekonzern BASF will Aktien für 3 Milliarden Euro zurückkaufen

Der weltgrößte Chemiekonzern will vor allem organisch weiter wachsen. Quelle: dpa

Der Chemiekonzern will die gute Geschäftslage nutzen und Anteile zurückkaufen. Die Dividende solle darunter nicht leiden, versichert BASF. Der letzte Aktien-Rückkauf datiert aus dem Jahr 2008.

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Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF will drei Milliarden Euro über einen Aktienrückkauf an die Anteilseigner zurückgeben. „Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung sowie der Devestitionen im Laufe des Jahres 2021“ solle die Rückkaufaktion noch im Januar beginnen und bis Ende 2023 laufen, teilte BASF am Dienstag mit.

Die Hauptversammlung Ende April muss dem Rückkauf noch zustimmen, heißt es in der Mitteilung des Konzerns. Das Volumen entspricht zum Aktienkurs vom Dienstag gut fünf Prozent des Grundkapitals.

Die Dividende soll unter dem Aktienrückkauf nicht leiden: „BASF hält an ihrer progressiven Dividendenpolitik fest. Aktienrückkäufe sind ein weiteres Instrument, das BASF zusätzlich nutzen wird, um Wert für ihre Aktionäre zu schaffen“, hieß es.

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Zuletzt hatte der Konzern zwischen 1999 und 2008 eigene Aktien zurückgekauft.

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