Chemiekonzern BASF will nach Milliardengewinn etwas mehr Dividende zahlen

BASF hatte geschäftlich 2021 ein gutes Jahr. Quelle: dpa

Nach Verlusten im ersten Corona-Jahr 2020 erzielte der Chemiekonzern BASF nun wieder einen Milliardengewinn. Daran sollen auch die Aktionäre teilhaben – zumindest ein bisschen.

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Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will nach einem Milliardengewinn im vergangenen Jahr etwas mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Der Vorstand plane, die Dividende auf 3,40 Euro je Aktie zu erhöhen, teilte der Dax-Konzern am Freitag in Ludwigshafen mit. Im Vorjahr hatte BASF 3,30 Euro je Anteilsschein gezahlt. Experten hatten im Schnitt mit etwa so viel gerechnet. 2021 betrug der auf die Aktionäre anfallende Gewinn 5,5 Milliarden Euro. Im ersten Corona-Jahr 2020 hatte BASF wegen milliardenschwerer Abschreibungen noch einen Verlust von gut einer Milliarde Euro ausgewiesen.

Auch im Tagesgeschäft lief es für BASF dank einer guten Nachfrage und höheren Preisen deutlich besser. Zudem profitierte das Unternehmen von seinem Sparkurs. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) hat sich 2021 mit 7,77 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Der Umsatz kletterte um ein Drittel auf 78,6 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen ein operatives Ergebnis von 6,6 bis 7,2 Milliarden Euro und einen Umsatz von 74 bis 77 Milliarden Euro an.

Mehr zum Thema: Wirtschaftlich geht es bei der BASF wieder aufwärts, wie die aktuellen Zahlen zeigen. Aber wo steht das Unternehmen beim Klimaschutz? Konzernchef Martin Brudermüller hat dazu einiges versprochen.

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