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Containerschiff-Reederei Maersk trennt sich vom Bohrgeschäft

Einen Großteil der Sparte hatte Maersk bereits im vergangenen Jahr an den französischen Energieriesen Total verkauft. Quelle: REUTERS

Die Containerschiff-Reederei A.P. Moeller-Maersk kehrt dem Öl- und Gasgeschäft endgültig den Rücken zu: Das Bohrgeschäft soll abgespalten und im kommenden Jahr an die Börse gebracht werden.

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Die weltgrößte Containerschiff-Reederei A.P. Moeller-Maersk verabschiedet sich endgültig vom Öl- und Gasgeschäft. Nachdem der Konzern bereits 2017 einen Großteil der Sparte an den französischen Energieriesen Total verkauft hat, soll nun das noch verbliebene Bohrgeschäft abgespalten und im kommenden Jahr an die Börse in Kopenhagen gebracht werden, wie Maersk am Freitag mitteilte. Das dänische Unternehmen will sich künftig ausschließlich auf das Transport- und Logistikgeschäft konzentrieren.

Nach eingehender Prüfung sei der Konzern zu dem Schluss gekommen, dass die Abspaltung von Maersk Drilling die beste Option für die Aktionäre sei, erklärte Maersk. Die Bohrinseln und -schiffe des Konzerns sind nicht ausgelastet, weshalb sich der direkte Verkauf des Geschäfts erschwerte.

Maersk hatte im Rahmen des 7,5 Milliarden Dollar schweren Verkaufs des Öl- und Gasgeschäfts auch einen Anteil an Total erhalten. Ein Großteil der verbliebenen gut 78 Millionen Total-Aktien will Maersk nach der Trennung vom Bohrgeschäft an die Aktionäre verteilen, erklärten die Dänen. Bei Anlegern kamen die Ankündigungen gut an, die Maersk-Aktie legte an der Kopenhagener Börse um bis zu 5,4 Prozent auf 9100 Kronen zu.

Im Reederei-Geschäft kämpft Maersk mit Gegenwind. Wegen gefallener Frachtpreise hatte Maersk Anfang August seine Prognose für den Jahresgewinn kassiert. Im zweiten Quartal legte der Umsatz auch dank der Übernahme der Reederei Hamburg Süd um 24 Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar zu. Der Betriebsgewinn (Ebitda) ging um 18 Prozent auf 883 Millionen Dollar zurück.

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