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Coronatests Im Labor werden die Geräte knapp

Exklusiv
Coronatests: Analysegeräte und Material in Laboren wird knapp. Quelle: imago images

Seit Beginn der Pandemie haben viele Coronatestlabors ihre Produktionskapazitäten erhöht und mehr investiert. Nun zeigt sich, dass aufgrund der hohen Nachfrage nicht nur Material, sondern auch Geräte knapp werden.

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Die Coronatestlabors arbeiten am Anschlag und stocken ihre Kapazitäten auf – doch nun werden aufgrund der hohen Nachfrage die von ihnen eingesetzten Analysegeräte knapp. Engpässe gebe es etwa beim wichtigen Diagnosegerät Cobas 8800 des Schweizer Herstellers Roche, heißt es in der Branche.

Roche erklärt, seine entsprechenden Produktionskapazitäten seit Beginn der Pandemie vervierfacht zu haben und auch weiter zu investieren: „Aber wir können die globale Nachfrage nicht allein decken.“

Auch bei anderen Herstellern scheint es Probleme zu geben. So sagt Wolf Frederic Kupatt, Chef des Laborbetreibers Amedes: „Um Analysegeräte und Material zu bekommen, fragen wir auch bei anderen Unternehmen wie etwa Thermo Fisher und Abbott nach – doch auch dort ist es knapp.“ In der vergangenen Woche wurden in Deutschland etwa 900.000 Coronatests durchgeführt. „Die Laborbetreiber testen derzeit mehr als doppelt so viel wie in den schlimmsten Pandemiewochen im März und April“, sagt Kupatt.

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