Covestro Bayer-Tochter macht Gewinne

Covestro hat im dritten Quartal dank sinkender Rohstoffpreise deutlich mehr verdient. Der Betriebsgewinn stieg um 44,5 Prozent. Eine Prognose für das Gesamtjahr will Covestro am 12. November veröffentlichen.

Das Logo des neuen Kunststoffkonzern Covestro Quelle: dpa

Der Börsenneuling Covestro hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient. Der Chemiekonzern gab dank sinkender Preise deutlich weniger für Rohstoffe aus, der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) schnellte um 44,5 Prozent auf 471 Millionen Euro in die Höhe, wie Covestro am Dienstag auf Basis erster Zahlen mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit) legte um 64 Prozent auf 287 Millionen Euro zu. Der Umsatz ging im abgelaufenen Quartal indes um 1,4 Prozent auf 3,02 Milliarden Euro zurück - auch die Verkaufspreise gaben nach. Eine Prognose für das Gesamtjahr will Covestro am 12. November veröffentlichen. Dann legt der Konzern seinen vollständigen Quartalsbericht vor.

"Unsere ersten Ergebnisse als unabhängiges Unternehmen zeigen, dass wir mit unserem Geschäft weiterhin auf Kurs sind", erklärte Covestro-Chef Patrick Thomas. Covestro fertigt mit knapp 16.000 Mitarbeitern Vorprodukte für die Auto-, Möbel-, Haushaltsgeräte- und Bauindustrie. Die Kunststoffe des Unternehmens finden sich im Schaumstoff von Matratzen, Autositzen, aber auch in Blu-ray-Discs und dem Fußball-WM-Ball. Die ehemalige Bayer -Kunststofftochter hatte am 06. Oktober ihr Börsendebüt gefeiert.

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Im vergangenen Jahr kam Covestro bei einem Umsatz von 11,76 Milliarden Euro auf einen bereinigten Betriebsgewinn von 1,16 Milliarden Euro. Umsatz und Ergebnis sollen mittelfristig zulegen, hatte Thomas angekündigt. Bis 2019 plant der Covestro-Chef nach früheren Angaben zudem Einsparungen von 420 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2015 hatte Covestro im Börsenprospekt bereits eine Dividende von 100 bis 150 Millionen Euro angekündigt. Insgesamt sollen künftig zwischen 30 und 50 Prozent des Jahresüberschusses ausgeschüttet werden.

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