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Dialysekonzern Fresenius Medical Care senkt Umsatzprognose

Der Dialysekonzern muss im ersten Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen. Im Gesamtjahr wird ein Umsatzwachstum von fünf bis sieben Prozent erwartet.

Die Konzernzentrale der Fresenius SE in Bad Homburg. Quelle: dpa

FrankfurtÄnderungen bei der Verabreichung bestimmter Medikamente belasten beim Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) das Umsatzwachstum. "Das erste Quartal war beeinflusst durch eine Verlagerung von Kalzimimetika von unserem Apothekengeschäft in das Dialysedienstleistungsgeschäft in den USA", erklärte Konzernchef Rice Powell am Sonntag in einer Pflichtmitteilung. Die Änderung wirke sich negativ auf das Umsatzwachstum 2018 aus.

Im ersten Quartal sank der Umsatz um zehn Prozent auf 3,97 Milliarden Euro, der Nettogewinn ging ebenfalls um zehn Prozent auf 279 Millionen Euro zurück. Im Gesamtjahr 2018 erwarte das Unternehmen nun nur noch ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von fünf bis sieben Prozent, verglichen mit einem bisherigen Umsatzziel von rund acht Prozent. Das Konzernergebnis soll um 13 bis 15 Prozent steigen, bestätigte das Unternehmen seine frühere Zielvorgabe. In den neuen Prognosen seien der geplante Erwerb von NxStage Medical und der Verkauf von Sound Physicians nicht berücksichtigt.

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