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Die letzte Bastion der Lufthansa fällt Jetzt will Ryanair die Geschäftsreisenden

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Der Kampf der Lufthansa ist noch nicht verloren

Doch der britische Weg war für die Iren vor 2010 schwer zu kopieren. Die meist staatlichen Flughäfen auf dem Festland hatten kein Interesse an Rabatten für den Preisbrecher und oft auch keinen Platz. Zudem kam O’Leary dort nicht ohne die aus seiner Sicht zu teuren GDS aus.

Britische Firmen verzichten auf eine Buchung über Amadeus, wenn der Flug günstig ist. In Deutschland gelten die Systeme dagegen als unverzichtbar, weil sie Flugdaten und Preise direkt an die Controllingsysteme der Unternehmen leiten und ihnen so einen Überblick verschaffen über die Reisen ihrer Leute.

„Ohne dieses Wissen ist es schwer, über Großkundenrabatte zu verhandeln“, sagt Dirk Gerdom, Präsident des Geschäftsreiseverbands VDR und oberster Reisemanager beim Softwarekonzern SAP.

Lücken bei Lufthansa

Die Wende kam, als Lufthansa und andere verlustbringende Flüge strichen. Nun waren Flughäfen für Billigstrecken ebenso offen wie für Rabatte.

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Dazu erkannte O’Leary, dass abgespeckte Buchungen über GDS kaum mehr kosteten als die über das Internet. „Bei zwei Dritteln der Web-Buchungen hat die Fluglinie Geld gezahlt an Vermittlerportale oder für Werbung“, so Amadeus-Vertriebschef Holger Taubmann.

In der Folge hat sich die Zahl der Billigbuchungen in GDS-Systemen dank Linien wie Easyjet seit 2011 vervierfacht und dürfte dank Ryanair in diesem Jahr noch mal um fast die Hälfte zulegen.

Der Kampf der Lufthansa ist noch nicht verloren. Voraussetzung ist aber, dass sie die GDS geschickter nutzt und mehr Extras wie schnellere Sicherheitskontrollen bietet. Das ist technisch möglich, wird aber kaum genutzt. Taubmann: „Da steckt für die Airlines noch viel Geld drin.“

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