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Diesel-Affäre US-Gericht verwirft Teile von Diesel-Klage der US-Börsenaufsicht gegen VW

Die Börsenaufsicht hatte VW beschuldigt, Anleger betrogen zu haben. Obwohl ein US-Gericht nun Teile der Klage verwirft, bleibt die Forderung nach Entschädigungszahlung.

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Auch Jahre nach dem Diesel-Skandal wird VW noch auf Entschädigungszahlungen verklagt. Quelle: dpa

Ein US-Gericht hat Teile einer Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen Volkswagen (VW) im Diesel-Skandal verworfen. Übrig blieb nach der Entscheidung von Bundesbezirksrichter Charles Breyer am Donnerstag in San Francisco unter anderem die Forderung nach gewissen Entschädigungszahlungen. Zudem war der Versuch von Ex-Vorstandschef Martin Winterkorn erfolglos, die SEC-Klage gegen ihn abzuschmettern. Stellungnahmen der SEC und von VW lagen zunächst nicht vor. Ein Anwalt von Winterkorn lehnte einen Kommentar ab.

Die SEC hatte März 2019 VW und Winterkorn beschuldigt, Anleger in den USA betrogen zu haben. VW habe dort von April 2014 bis Mai 2015 Unternehmensanleihen und verbriefte Wertpapiere in Höhe von mehr als 13 Milliarden Dollar ausgegeben, als Top-Manager bereits von den Abgasmanipulationen gewusst hätten. Der Konzern habe „die Hunderte von Millionen Dollar“ nie zurückgezahlt, die er bei den Wertpapiergeschäften auf betrügerische Weise eingenommen habe. VW wies damals die Klage zurück.

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