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„Dieselgate“ Volkswagen und US-Staat West Virginia einigen sich

Einigung im Dieselskandal: Volkswagen zahlt dem US-Staat West Virginia 2,65 Millionen Dollar. Der Autobauer muss sich derzeit mehreren US-Klagen stellen.

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Volkswagen muss sich im Dieselskandal weiter US-Klagen stellen - mit West Virginia hat sich das Unternehmen nun geeinigt. Quelle: Reuters

Charleston Der US-Staat West Virginia hat sich im „Dieselgate“-Skandal mit Volkswagen geeinigt. Der Autobauer stimmte am Dienstag zu, gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen Audi und Posche 2,65 Millionen Dollar (2,19 Millionen Euro) zu zahlen.

West Virginias Generalstaatsanwalt Patrick Morrisey lobte die Einigung als großen Erfolg. Der Staat habe dadurch Rechtsgebühren von mehr als 500 000 Dollar gespart und womöglich mehr Geld zugestanden bekommen als in einem Gerichtsverfahren zusammen mit anderen Staaten.

Eine Volkswagen-Sprecherin erklärte, die Einigung sei ein weiterer wichtiger Schritt für das Unternehmen und seine Aktionäre.

Von 2009 bis 2015 hatte Volkswagen in seinen Automodellen eine Abgas-Software installiert, mit denen die Fahrzeuge bei Emissionstests 40 Mal weniger schädliche Abgase ausstießen als tatsächlich auf der Straße.

Der Autobauer musste sich infolge des „Dieselgates“ mehreren Klagen in den USA stellen. Vor fast einer Woche hatte sich VW mit dem US-Staat Maryland auf eine Strafzahlung in Höhe von bis zu 33,5 Millionen Dollar (27,5 Millionen Euro) geeinigt. Zuvor hatte sich der Konzern bereit erklärt, in Einigungen mit US-Umweltbehörden und Autobesitzern mindestens 16 Milliarden Dollar zu zahlen. Mit der Zahlung von weiteren 4,3 Milliarden Dollar legte Volkswagen zudem ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren bei.

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