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DMG Mori Werkzeugmaschinenbauer ist auf Rekordkurs

DMG Mori ist unter den Werkzeugmaschinenbauern der Branchenprimus. Diese Stellung konnte der Konzern mit starken Quartalszahlen untermauern: Der Umsatz ist in den ersten neun Monaten weiter auf Rekordhoch.

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Angesichts der unerwartet starken Nachfrage hob der europäische Branchenprimus seine Prognose für den Auftragseingang nochmals um 100 Millionen auf rund 2,6 Milliarden Euro an. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori ist weiter auf Rekordkurs: Konzernchef Christian Thönes sieht kein Ende des weltweiten Nachfragebooms. „Ich glaube zwar, wir sind konjunkturell auf einem Peak. Aber es gibt keine Tendenzen einer Investitionszurückhaltung“, sagte der Manager am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

China, Indien, aber auch Amerika und Europa liefen rund. Auch in Russland schreibe DMG inzwischen keine Verluste mehr. Darüber hinaus stimme ihn der Rekordauftragseingang für 2018 zuversichtlich. „Der Umsatz wird auf jeden Fall steigen“, versicherte Thönes.

Angesichts der unerwartet starken Nachfrage hob der europäische Branchenprimus seine Prognose für den Auftragseingang nochmals um 100 Millionen auf rund 2,6 (Vorjahr: 2,36) Milliarden Euro an. Insgesamt erzielte DMG in den ersten neun Monaten neue Rekordwerte: Der Umsatz legte um zwei Prozent auf 1,656 Milliarden Euro zu, der Auftragseingang um 19 Prozent auf 2,088 Milliarden, der operative Gewinn (Ebit) um 15 Prozent auf 119,2 Millionen Euro.

Bereits im Juli hatte Thönes seine Jahresziele angehoben. Er peilt 2017 einen Umsatzanstieg auf 2,3 (Vorjahr: 2,26) Milliarden Euro an. Beim Vorsteuergewinn rechnet er mit 160 (94,1) Millionen Euro. Im Vorjahr hatten Umbaukosten in Höhe von 80 Millionen das Ergebnis des zur japanischen DMG Mori Ltd gehörenden Konzerns belastet.

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