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Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer profitiert vom Online-Handel

Online-Händler setzen schon beim Versand zunehmend auf Wiedererkennungswert. Unternehmen wie Koenig & Bauer sichert das gute Umsätze.

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Mitarbeiter in der Produktion von Koenig & Bauer Quelle: dpa

Würzburg Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer profitiert davon, dass Online-Händler zunehmend auf bedruckte Lieferkartons setzen. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen deshalb viele Maschinen verkaufen, die Kartons individuell bedrucken können. Auch Maschinen für das Bedrucken von Glasformen wie Parfümflaschen, Blechdosen sowie für das Drucken von Banknoten konnten die Franken gut veräußern.

Der Umsatz des ältesten Druckmaschinenherstellers der Welt stieg daher 2017 auf fast 1,22 Milliarden Euro nach 1,17 Milliarden im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag in Würzburg mitteilte. Trotz des weiter fallenden Erlöses bei Maschinen für den Zeitungsdruck konnte der Konzern seinen Gewinn fast stabil bei 81,1 Millionen Euro halten.

Im Vorjahr hatte Koenig & Bauer einen Rekordgewinn von 82,2 Millionen Euro eingefahren. An die Aktionäre soll eine Dividende von 90 Cent pro Anteil ausgeschüttet werden, 40 Cent mehr als 2016.

Koenig & Bauer ist der nach Umsatz zweitgrößte Druckmaschinenbauer der Welt, Hauptkonkurrent ist Heidelberger Druck. Bei den Franken arbeiteten zuletzt fast 5600 Menschen weltweit. Das waren gut 270 mehr als im Vorjahreszeitraum.

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