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E-Autobatterien Panasonics Partnerschaft mit Tesla ist kein Minusgeschäft mehr

Panasonic baut seit zehn Jahren Batterien für Tesla – jetzt soll sich das endlich lohnen. Das Duo plant bereits die nächsten Wachstumsschritte.

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Im Herbst hatten die Japaner angekündigt, mit dem Autobauer zusammen eine neue Batteriezelle zu entwickeln. Quelle: Reuters

Die langjährige Partnerschaft des japanischen Elektronikkonzerns Panasonic mit dem US-Elektroautobauer Tesla soll sich endlich auszahlen: Im noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2020/21 werde Panasonic an den E-Autobatterien für Tesla verdienen, erklärte das Unternehmen am Dienstag. „Ab dem kommenden Jahr stellt sich für uns die Frage nicht mehr, ob das Geschäft profitabel ist oder nicht“, sagte Finanzchef Hirokazu Umeda. Panasonic baut seit einem Jahrzehnt Batterien für den amerikanischen Börsenliebling, der mit kräftig wachsendem Absatz 2020 erstmals einen Jahresgewinn erwirtschaftete.

Das Duo Tesla/Panasonic plant schon die nächsten Wachstumsschritte. Im Herbst hatten die Japaner angekündigt, mit dem Autobauer zusammen eine neue Batteriezelle zu entwickeln. Ziel ist, die Kosten des Stromantriebs zu halbieren und bis 2030 hundertmal so viele Batterien zu fertigen wie heute. Die gemeinsame Batteriefabrik im US-Bundesstaat Nevada wird um eine neue Produktionslinie erweitert.

Die Coronakrise brockt Panasonic im laufenden Jahr unterdessen einen Gewinnrückgang ein. Den Ausblick für den operativen Gewinn im Gesamtjahr hob das Unternehmen zwar um gut 50 Prozent auf 230 Milliarden Yen (1,8 Milliarden Euro) an. Das Ergebnis läge damit aber gut ein Fünftel unter Vorjahr. Die höhere Nachfrage nach Mobilfunktechnik und Haushaltselektronik habe die Schwäche im Geschäft mit Unterhaltungssystemen in Flugzeugen und Bildschirmen nicht ausgleichen können. Von Oktober bis Dezember steigerte Panasonic den Gewinn um 30 Prozent auf 130,2 Milliarden Yen (1,03 Milliarden Euro). Analysten waren nur von 74,6 Milliarden Yen ausgegangen.

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