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E-Mobilität Shell baut in Deutschland E-Ladenetz aus

Bis 2030 will der Ölkonzern das Tankstellennetz auf 3000 Punkte an 1000 Shellstationen ausbauen. Der deutsche Markt spielt für den Konzern eine Schlüsselrolle.

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Das Thema E-Mobilität habe an Fahrt aufgenommen, sagte Shell-Deutschland-Chef Fabian Ziegler. Quelle: dpa

„Wir sind weltweit führend im Tankstellenbereich“, sagte Deutschland-Chef Fabian Ziegler am Dienstagabend vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung Düsseldorf (WPV). Bis Ende des Jahres wolle der britisch-niederländische Ölkonzern Shell über 240 E-Ladepunkte an 110 Stationen verfügen. Bis 2030 solle das Netz auf 3000 Punkte an 1000 Shellstationen ausgebaut werden. „In Deutschland wird sich die E-Mobilität durchsetzen“, erklärte der Manager.

Der deutsche Markt spiele für den Konzern auch insgesamt eine Schlüsselrolle, sagte Ziegler. Das Thema E-Mobilität habe hierzulande Fahrt aufgenommen. „Vor einigen Jahren hat man abgenommen, dass bis 2030 vier Millionen elektrische Fahrzeuge auf der Straße sind. Heute gehen wir davon aus, dass es eher zehn Millionen sind.“ Da müsse Shell mithalten.

Shell beschäftigt in Deutschland rund 5000 Mitarbeiter. Zum Geschäft gehören neben Tankstellen Raffinerien und die Herstellung von Schmier- und Kraftstoffen. Wie andere Unternehmen will auch Shell sich in den kommenden Jahren klimafreundlicher aufstellen. Bis 2050 oder früher will der Ölmulti komplett klimaneutral produzieren.

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