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Einwegbeutel knapp Curevac-Vorstand warnt vor Engpässen bei Impfstoff-Produktion

Exklusiv
Curevac will in diesem Jahr noch bis zu 300 Millionen Impfstoffdosen produzieren. Quelle: dpa

Bei Materialien für die Impfstoff-Herstellung herrscht laut Curevac-Produktionsvorstand Florian von der Mülbe derzeit Mangel. Engpässe seien möglich. Curevac versucht potenzielle Risiken zu reduzieren.

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Bei Materialien, die zur Herstellung von Impfstoffen benötigt werden, droht weiter Knappheit, erklärt Curevac-Produktionsvorstand Florian von der Mülbe gegenüber der WirtschaftsWoche: „Dabei kann es durchaus zu Engpässen kommen.“ Als Gründe nennt von der Mülbe „Exporteinschränkungen“ und die Lage bei Zulieferern, die „den hohen Bedarf an Ausgangsmaterialien zur gleichen Zeit nicht schnell genug bedienen konnten.“ Derzeit seien etwa sogenannte „Single-Use-Beutel“ (Einwegbeutel), die für Bioreaktoren genutzt werden, Mangelware. Bislang konnten die Engpässe meist aufgelöst werden, so der Curevac-Vorstand.

Curevac will in diesem Jahr noch bis zu 300 Millionen Impfstoffdosen produzieren; für 2022 sind eine Milliarde Dosen geplant. Bislang fehlt Curevac allerdings noch die Zulassung für den Impfstoff.

Um bei der Herstellung des Impfstoffs potenzielle Risiken in der Lieferkette zu reduzieren und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, setzt von der Mülbe auf ein Netzwerk von Produktionspartnern, darunter Bayer und Novartis: „Netzwerke sind zwar komplexer im Aufbau, aber insgesamt robuster“, sagt von der Mülbe, „man ist nicht nur von einem Produktionspartner und dessen Expertise abhängig.“

Mehr zum Thema: Bis zur Zulassung des Curevac-Impfstoffs wird es wohl noch bis August dauern. Das hätte schneller gehen sollen. Warum zieht sich der Prozess bloß so lange hin?

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