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Energiekonzern RWE prüft Verkauf von Kraftwerk in Ungarn

Das Braunkohlkraftwerk Matrai Erömü ist der zweitgrößte Stromproduzent in Ungarn und gehört mehrheitlich dem deutschen Energieversorger RWE. Die Essener prüfen nun nach eigenen Angaben einen Verkauf.

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Der Energiekonzern prüft den Verkauf seiner Mehrheitsbeteiligung an einem Kraftwerk in Ungarn. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Energiekonzern RWE erwägt einen Verkauf seiner Mehrheitsbeteiligung an einem großen Braunkohlekraftwerk in Ungarn und dem dazugehörigen Tagebau. „Wir prüfen alle strategischen Optionen. Dazu gehört auch ein Verkauf“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

RWE hält 50,9 Prozent an dem Kraftwerk Matrai Erömü. Dies ist mit einer Leistung von rund 900 Megawatt der zweitgrößte Stromproduzent in Ungarn. An der Anlage ist auch der Karlsruher Versorger EnBW beteiligt. In den Kraftwerk und dem Tagebau sind rund 2000 Mitarbeiter beschäftigt.

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