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Energiekonzern Uniper steht offenbar vor Verkauf von Anteil an LNG-Terminal in Italien

Uniper steht angeblich vor dem Verkauf seines Anteils an einem Terminal für verflüssigtes Gas (LNG) in Italien. Das Unternehmen verhandle mit einem australischen Fonds.

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Uniper stehe in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem australischen Fonds First State Investments. Quelle: Reuters

Mailand, Frankfurt Der Energiekonzern Uniper steuert Insidern zufolge auf den Verkauf seines Anteils an einem Terminal für verflüssigtes Gas (LNG) in Italien zu. Das MDax-Unternehmen stehe in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem australischen Fonds First State Investments, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Eine verbindliche Offerte werde bald erwartet, das Terminal werde darin voraussichtlich mit rund 800 Millionen Euro bewertet, sagte einer der Insider.

Uniper hält einen Anteil von 48,24 Prozent am OLT Offshore LNG Toscana Terminal, ein weiterer großer Anteil liegt bei der italienischen Iren. Die zur Commonwealth Bank of Australia (CBA) gehörende First State Investments hatte schon länger Interesse an dem Uniper-Anteil angemeldet. Bei einer Transaktion könnte indes der italienische Staat ein Wort mitreden – die Regierung in Rom sieht LNG- Terminals als von strategischem Interesse an. Uniper wollte sich nicht äußern, First State war zunächst nicht zu erreichen.

Uniper selbst prüft die Entwicklung eines LNG-Terminals in Wilhelmshaven. Flüssiggas (LNG) kann ohne Pipelines über große Entfernungen transportiert werden. Das Gas wird dabei stark heruntergekühlt und so im Volumen verkleinert, mit Schiffen transportiert und am Anladepunkt wieder umgewandelt.

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