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Ergebnis sackt ab Höherer Ölpreis hilft BASF noch nicht

Obwohl sich der Ölpreis zuletzt erholen konnte, kommt das beim Chemiekonzern BASF noch nicht an. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen fiel im zweiten Quartal um 16 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.

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Der Umsatz schrumpfte um 24 Prozent. Quelle: dpa

Frankfurt Die jüngste Erholung des Ölpreises kommt beim Chemiekonzern BASF noch nicht an. Im zweiten Quartal fiel der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen um 16 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie das Ludwigshafener Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt auch soviel erwartet. Der Umsatz schrumpfte um 24 Prozent auf 14,5 Milliarden. Dazu trug auch die Trennung vom Gashandels- und Speichergeschäft bei sowie ein schwächeres Geschäft mit Basischemikalien. Im Öl- und Gasgeschäft brach das Ergebnis um gut 78 Prozent auf 94 Millionen Euro ein.

Für 2016 rechnet BASF-Chef Kurt Bock weiterhin mit einem Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen leicht unter Vorjahresniveau – darunter versteht der Vorstand ein Minus von bis zu zehn Prozent. Der Umsatz wird wegen der Trennung vom Gashandelsgeschäft, das in einem Milliarden-Tauschgeschäft an die russische Gazprom ging, deutlich zurückgehen.

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