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EU-Kommission VW muss Zusagen nach Diesel-Skandal schneller einlösen

Bei rund acht Millionen europäischen Fahrzeugen muss Volkswagen ein Software-Update aufspielen. Bisher ist das bei rund drei Viertel der betroffenen Autos passiert. Die EU-Kommission fordert ein schnelleres Vorgehen.

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Die EU-Kommissarin erwartet von Volkswagen mehr Engagement bei der Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Quelle: Reuters

Brüssel Volkswagen muss nach Ansicht der EU-Kommission und europäischer Verbraucherschutzbehörden die vom Dieselskandal betroffenen Autos schneller nachrüsten. Bei knapp drei Viertel (73 Prozent) der gut acht Millionen Fahrzeuge seien bislang die nötigen Software-Updates aufgespielt worden, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.

„Volkswagen hat seine Zusagen noch nicht vollständig eingelöst und muss nun mehr für die Verbraucher in der EU tun“, sagte die zuständige EU-Kommissarin, Vera Jourova. Auf Druck der EU-Kommission und der Verbraucherschutzbehörden habe sich Volkswagen nun verpflichtet, die kostenfreien Nachrüstungen im neuen Jahr fortzuführen.

Volkswagen hatte im September 2015 zugegeben, die Abgasreinigung an Millionen Dieselmotoren weltweit manipuliert zu haben. Die Autos schaffen die vorgeschriebenen Abgaswerte nur im Labor und erfüllen deshalb die Vorgaben für die Zulassung eigentlich nicht. VW hatte ursprünglich versprochen, dass alle Nachrüstungen bis Herbst 2017 abgeschlossen würden.

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